Nach einer eingehenden Beratung und in Kooperation mit den behandelnden Ärzten wird die Gestaltung und Befestigung der Epithese geplant. Mit Hilfe moderner Haltesystheme ( Implantate ) kann die Epithese so befestigt werden, dass sich der betroffene Patient wie gewohnt in seiner Umwelt bewegen kann. Daneben gibt es auch Befestigungsmöglichkeiten an einem Brillengestell oder mit Hilfe eines Hautklebers. Die Gestaltung der Epithese erfolgt in Anwesenheit des Patienten, sodass dieser die Entstehung seiner individuellen Epithese miterleben und  ein naturgetreues Ergebnis erziehlt werden kann.

Unsere Epithesen im Überblick

  • Augenepithesen

 Die Augenepithese ersetzt das fehlende Auge sowie die angrenzenden anatomischen Strukturen wie z.B. Augenlider oder Wange. Um ein möglichst naturgetreues Aussehen zu erreichen, wird ein individuell angefertigtes Glasauge in die Epithese eingearbeitet. Die Blickrichtung des Glasauges wird   so ausgerichtet, dass ein natürlicher Eindruck entsteht. Die individuelle Form des Auges entspricht der vorliegenden Anatomie des Patienten und deckt den Defekt naturgetreu ab. Wimpern und Augenbrauen vervollständigen das kosmetische Aussehen der Augenepithese. Die Epithese fertigen wir aus medizinischen Silikonen, die eine weiche, hautähnliche Anschmiegsamkeit aufweisen und so einen unauffälligen Übergang der Epithsenränder zu den umgebenden Hautstrukturen gewährleisten. Das Silikon wird  im Beisein des Patienten entsprechend dem  individuellen Hautton eingefärbt.

Die Befestigung erfolgt in der Regel durch Magnete, die einen sicheren Halt der Epithese gewährleisten. Hierfür ist das Einbringen von Implantaten in den Knochen - vergleichbar mit Implantaten für Zahnersatz - erforderlich. Dieser Eingriff erfolgt in der Klinik in Rücksprache mit den Chirurgen. Nach einer Einheilungszeit von ca. 3 Monaten können die Implantate belastet  und die Epithese angefertigt werden. Zunächst wird ein Silikonabdruck des Defektbereiches genommen und ein Wachsmodell angefertigt. Dieses modellieren wir teilweise mit Hilfe von Fotos und in Anwesenheit des Patienten. Für die gesamte Anfertigung einer naturgetreuen Augenepithese sollten 3-5 Termine eingeplant werden, um ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu gewährleisten.

Weitere Möglichkeiten zur Befestigung einer Augenepithese sind die Befestigung an einem Brillengestell oder mit Hilfe von medizinischen Hautklebern.

  • Nasenepithese

 Für die typgerechte Gestaltung der Nasenepithese können entweder eine zuvor erstellte Abformung oder vom Patienten mitgebrachtes Bildmaterial zu Hilfe genommen werden. Da die Nase im Mittelpunkt des Gesichtes für den ersten Eindruck sehr wichtig ist, sollte die Epithese im Alltag möglichst nicht auffallen. Dies können wir erreichen, indem die individuelle Form der Nase passend zum Gesicht und möglichst ähnlich dem früheren Aussehen gestalten. Das weiche Silikonmaterial lässt sich so bearbeiten, dass ein hautänlicher und transparenter Übergang der Epithesenränder zur Haut ein ästhetisch überzeugendes Ergebnis ermöglichen. Nasenepithesen können  mit Hilfe von Magneten befestigt werden. Hierfür ist ein Einbringen von Implantaten in den Knochen- vergleichbar mit Implantaten für Zahnersatz - erforderlich. Nach einer Einheilungszeit von ca. 3 Monaten, kann die Nasenepithese angefertigt weerden. Diese Befestigungsart ermöglicht eine einfache Handhabung der Epithese und das kosmetisch beste Ergebnis.

Die Befestigung der Epithese kann aber auch - wenn keine weitere Operation gewünscht oder möglich ist - an einem Brillengestell befestigt werden. Als weitere Möglichkeit zur Befestigung bieten sich medizinische Hautkleber an. Für die gesamte Anfertigung einer naturgetreuen Nasenepithese sollten 3 - 5 Termine eingeplant werden, um ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu gewährleisten.

  • Ohrepithese

Bei der Gestaltung einer Ohrepithese orientieren wir uns an dem noch vorhandenen Ohr. Die Epithese stellt die Symmetrie des Gesichts wieder her. Die Ohrepithese ermöglicht neben der ästhetischen Rehabilitation auch das Tragen einer Brille oder eines Hörgerätes. Auch das Richtungshören verbessert sich durch das Tragen einer Ohrepithese.

Ohrepithesen ersetzen die gesamte Ohrmuschel oder ein Teil davon. Vorhandene Ohrmuschelreste werden so in die Epithese eingearbeitet, das ein natürlicher Übergang vom anatomischen Gewebe zur Ohrepithese fast unsichtbar möglich ist. Die Einfärbung der Epithese und das Anpassen des Wachsmodells erfolgt in Anwesenheit des Patienten. Die Befestigung der Epithese erfolgt am besten über 2-3 Implantate mit Magneten. Diese gewährleisten einen sicheren Halt der Ohrepithese auch bei sportlichen Aktivitäten. Teile der Ohrmuschel können auch unauffällig mit Hilfe von medizinischen Hautklebern befestigt werden.

 

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